Eine Botanisch-Zoologische Rundreise auf der Iberischen Halbinsel.
Auf der Suche nach der Verlorenen Zeit
Von Horst Engels
Teil II - Reisestationen
Reisestationen der Botanisch-Zoologischen Rundreise um die Iberische Halbinsel[1]
A Arrábida
de Alexandre Herculano
Salve, ó vale do sul, saudoso e belo!
Salve, ó pátria da paz, deserto santo,
Onde não ruge a grande voz das turbas!
Solo sagrado a Deus, pudesse ao mundo
O poeta fugir, cingir-se ao ermo,
Qual ao freixo robusto a frágil hera,
E a romagem do túmulo cumprindo,
Só conhecer, ao despertar na morte,
Essa vida sem mal, sem dor, sem termo,
Que íntima voz contínuo nos promete
No trânsito chamado o viver do homem.
II
Suspira o vento no álamo frondoso;
As aves soltam matutino canto;
Late o lebréu na encosta, e o mar sussurra
Dos alcantis na base carcomida:
Eis o ruído de ermo! Ao longe o negro,
Insondado oceano, e o céu cerúleo
Se abraçam no horizonte. Imensa imagem
Da eternidade e do infinito, salve!
III
Oh, como surge majestosa e bela,
Com viço da criação, a natureza
No solitário vale! E o leve insecto
E a relva e os matos e a fragrância pura
Das boninas da encosta estão contando
Mil saudades de Deus, que os há lançado,
Com mão profusa, no regaço ameno
Da solidão, onde se esconde o justo.
E lá campeiam no alto das montanhas
Os escalvados píncaros, severos,
Quais guardadores de um lugar que é santo;
Atalaias que ao longe o mundo observam,
Cerrando até o mar o último abrigo
Da crença viva, da oração piedosa,
Que se ergue a Deus de lábios inocentes.
Sobre esta cena o sol verte em torrentes
Da manhã o fulgor; a brisa esvai-se
Pelos rosmaninhais, e inclina os topos
Do zimbro e alecrineiro, ao rés sentados
Desses tronos de fragas sobrepostas,
Que alpestres matas de medronhos vestem;
O rocio da noite à branca rosa
No seio derramou frescor suave,
E inda existência lhe dará um dia.
Formoso ermo do sul, outra vez, salve!
…..
2.3 Arrábida
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Serra da Arrábida
Wir haben unsere Botanisch-Zoologische Rundreise auf der Iberischen Halbinsel mit dem Algarve begonnen und uns danach in den Alentejo begeben.
Nun wollen wir unsere Rundreise entlang der suedwestportugiesischen Atlantikkueste von der Vicentinische Kueste aus (diese haben wir bereits im Algarveteil der Rundreise besprochen) in die Serra da Arrábida fortsetzen, wobei wir auch die pflanzensoziologischen Aspekte dieser portugiesische Kuestenregion als Teil der “Onubo-Gaditano-Algarviensischen Provinz” näher beschreiben werden.
Die Serra da Arrábida liegt auf der Halbinsel von Setubal, die im Norden durch die Mündung des Tejo-Flusses, im Südosten durch das Sado-Estuar und im Westen und Süden vom Atlantik begrenzt ist.
Der Name der Gebirgskette, die von einem erhöhten Standpunkt von Lissabon aus den Horizont nach Süden hin von Palmela im Osten bis zum Cabo de Espichel abgrenzt, bezog sich zunächst nicht auf die gesamte Kette, sondern beschränkte sich nur auf den Teil des Massifs, welcher die höchste Erhebung, den Gipfel von Formosinho mit 501m NN einbezog, und erst CHOFFAT (1908)[2] hat den Namen auf die gesamte Gebirgskette im Rahmen einer 1908 erschienenen stratigraphischen und tektonischen Studie ausgeweitet, welche heute die Basis der geomorphologischen Studien dieser Region bildet.
Die Arrábida bildet zusammen mit der ihr vorgelagerten Atlantikküste und dem Sado-Estuar einen Komplex äusserst wertvoller biologischer Ressourcen.. Dem wird dadurch Rechnung getragen, dass hier zwei biogenetische Reservate, der Naturpark ‘Parque Natural da Serra da Arrabida’ einschliesslich der ihr vorgelagerten Meeresküste sowie der Naturpark des Sado-Estuars “Parque Natural do Estuário do Sado”, eingerichtet wurden.
Vor allem aber ist die Serra da Arrábida wegen ihrer floristischen Einzigartigkeit weltweit bekannt. Schon zu Beginn des XX. Jahrhunderts hat Alphonse Luisier[3] in einem Katalog “Catalogo das plantas vasculares dos arredores de Setubal e da serra d' Arrabida”, 1902 in dem Boletim da Sociedade Broteriana[4] erschienen, über 1000 Pflanzenarten für die Region von Setubal und die Serra da Arrábida beschrieben und den Pflanzenreichtum und die Einzigartigkeit dieser Region herausgestellt.
Und auch der Geograph Orlando Ribeiro beschreibt 1935 in seiner Dissertation “A Arrábida. Esboço geográfico”[5][6] in fast poetischen Worten die Aussergewöhnlichkeit dieser Vegetation:
Aber hier erlaubt die Milde des Klimas, dass die Sträucher den Wuchs von Bäumen annehmen, eine Höhe von 6-8 m erreichend. Die Stämme einiger Sträucher (‘adernos’)[7] haben einen Durchmesser von einem halben Meter und die Erdbeerbäume nehmen gigantische Formen an. Das Gestrüpp ist undurchdringlich: die Kronen berühren sich, die Stämme sind untereinander verwunden, die Sträucher wachsen zusammen und die Lianen und Brombeeren verschlingen sich ineinander, derart, dass es tote und entwurzelte Pflanzen gibt, deren Stämme bereits verfaulen, die sich aber aufrecht erhalten, weil es keinen Platz zum Umstürzen gibt. Es herrscht eine profunde Stille in gedämpften Licht. In der Humusschicht, geschützt durch die Schatten des Laubdaches, gedeihen einige Farne. All dies erweckt den Eindruck eines unberührten Waldes, unter einem heisseren und feuchteren Klima in anderen Regionen oder zu anderen Zeiten in der Geschichte des Planeten. (O. RIBEIRO, 1935)..[8]
Die ersten botanischen Elemente finden sich aber schon im XI. und XII. Jahrhundert in der Literatur, wobei die französischen Naturforscher Charles de l’Ecluse und Joseph Pitton de Tournefort hervorzuheben sind, welche 1689 die Pflanzen der Arrábida beschrieben (die Pflanzenliste von Yournefort ist als Anhang der Arbeit von Alphonse Luisier beigefügt).
Im XVIII. und XIX. Jahrhundert erfolgten weitere floristischen Untersuchungen durch die deutschen Botaniker Graf von Hoffmannsegg und Heinrich F. Link, die im Jahre 1897 Portugal besuchten und das Ergebnis ihrer Studienreise in Form einer Flora Portugals (1809)[9] veröffentlichten. Die portugiesische Botaniker Félix da Silva Avellar Brotero und der österreichische Naturforscher Friedrich Welwitsch haben umfangreiche Herbarsammlungen für die Arrábida angelegt, und zu Anfang des XX. Jahrhunderts waren es Daveau, Moeller und Alphonse Luisier, die diese Arbeiten fortsetzten und zusammenfassten.
Aber selbst in den letzten Jahrzehnten wurden noch neue Spezies für die Arrábida beschrieben. So die bemerkenswerte Euphorbia pedroi Molero & Rovira, deren taxonomische Eigenständigkeit erst 1997 in einer Veröffentlichung von MOLERO, J.; ROVIRA, A. M. (1997)[10] bekanntgegeben wurde. Später wurde die Pflanzengemeinschaft, in der Euphorbia pedroi auftritt, als eigenständige Pflanzenassoziation Convolvulo fernandesii - Euphorbietum pedroi von CAPELO, J. (2003)[11] beschrieben.
Euphorbia pedroi[12]
Polunin & Smythies (1973) schreiben zur Arrábida:
Die Serra da Arrábida besteht aus einem isolierten Kalksteinriff, einem abgerundeten Walrücken, der ca 55 km lang parallel zur Küste verläuft und in steil abfallenden von Gebüsch bestandenen Kliffen ins Meer abfällt. Im Innern hat man herrliche Ausblicke über flache Alluvialgebiete des Tejo Estuars und zu den Granitfelsen des sich anschliessenden Sintra-Gebirges. Die Gipfel der Arrabida erhebne sich nicht höher als 500m NN und sind in löchrige, abgeblätterte und geriffelte Felsen erodiert, zwischen denen sich mit terra rossa gefüllte Taschen befinden: in Spanien als ‘campos de lanar’ bezeichnet.
Im Westen fällt das Gelände langsam zum Cabo Espichel hin ab, einem abgelegenen westlichen Promotorium mit Windmühlen und kleinen weissen, in eine wie gefaltet erscheinende Landschaft geworfenen, allseits vom weiten Horizont des Atlantischen Ozean umgebenen Häusern. Marmorsteinbrüche, Eselskarren, kleine von Legmauern umgebene und mit Bohnen und Getreide bestandene Felder sowie das in Ruinen stehende Kloster der ‘Nossa Senhora do Cabo’ vervollständigen das Bild. Eine gute Strasse ermöglicht vom Hafen von Setubal aus auf der dem Atlantik zugewandten Seite und teilweise auf den Anhöhen der Arrabida selbst entlang einen guten Zugang zur interessanten Flora dieses Gebirges. Die Hänge sind charakteristisch mit Garrigue bestanden, der sich aus der kleinen mit stachelig zugespitzten Blättern besetzten Kermeseiche und anderen mediterranen Sträuchern zusammensetzt. Die folgenden Sträucher begleiten die Kermeseiche (Quercus coccifera):
(Juniperus phoenicea)
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(Coronilla valentina subsp. glauca)
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Interessanter sind die krautigen Pflanzen, die im Schutz dieser Gebüsche und in den zahllosen Felsspalten wachsen. Folgende Arten stehen Ende März in Blüte:
In geschützten Tälern und an den Hängen zum Atlantik hin, insbesondere an der Strasse, die zu dem kleinen Ort Portinho de Arrabida führt, finden sich dichte Wälder rmit der dominanten Quercus faginea, in deren Schatten die Spanische Hyazinthe (Endymion hispanicus)[13] sowie die korrallenrosa Pfingstrose (Paeonia broteroi) wachsen, während sich in den Dickichten Anthirrhinum majus subsp. linkianum mit seinen Seitentrieben mehr als 2m durch das Dickicht hindurch zum Licht hin hochwinden kann.
(Endymion hispanicus)
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Andere bemerkenswerte Spezies sind:
(Asphodelus morisianus)
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(Arisarum vulgare)
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Luisier[14] verzeichnet über 1000 Spezies für die Arrábida und die sie umgebenden Niederungen, und es gibt somit viel Interessantes, nach dem man suchen kann.
Der Pinienwald ‘Pinhal d’Aroeira’, an der Südflanke des Tejo-Estuars gelegen und obwohl nicht mehr als 20 km entfernt, besitzt eine völlig verschiedene acidophile Flora. In den rezenten Ablagerungen von maritimen Sanden wurde die Schirmpinie ausgiebig angebaut und unter den Bäumen hat sich ein mehr oder weniger geschlossenes Gebüsch bestehend aus Halimium alyssoides und Halimium commutatum zusammen mit Ulex parviflorus subsp. jussiaea herausgebildet.
(Halimium commutatum)
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(Ulex parviflorus subsp. jussiaea)
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Andere charakteristische Sträucher sind:
(Lithospermum diffusum)
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Zweifellos die attraktivste Spezies ist die bulbige Leucojum trichophyllum mit ihren herabhängenden weissen oder blassrosa Blütenglöckchen, oft zusammen mit der zierlich blaue Blüten tragenden Scilla monophyllos. Der scharlach-orangerote Parasit Cytinus hypocistis wächst unter vielen der Halimuim alyssoides Büschen und bricht unerwartet durch den feinen, losen Sandboden hervor.
(? Halimium alyssoides)[15]
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...
Aber auch dem ausserordentlichen Meeresreichtum des Teils des Atlantikschelfes, welcher der Arrábida vorgelagert ist, wurde vor kurzem Rechnung getragen, indem dieser Abschnitt unter Schutz gestellt wurde. Der nach dem portugiesischen Meeresbiologen Luiz Saldanha benannte “Parque Marinho Professor Luiz Saldanha” wurde 1976 als biogenetisches Reservat in den Naturpark der Arrábida integriert.
Parque Marinho Professor Luiz Saldanha - Schutzzonen.
WILLKOMM, M. (1896) ordnet die westiberischen
atlantischen Küstenregionen nördlich des Niederalentejos, das
mittelportugiesische Tiefland und die mittelportugiesischen
Mittelgebirge bis zur Serra do Bussaco in seinem Werk “Grundzüge
der Pflanzenverbreitung auf der iberischen Halbinsel” den wärmeren
Gebieten des Westatlantischen Bezirks
(pp. 296) zu. Die
nördlichen Gebirge Portugals (wie Caramulo, Marão, Estrela und
Gerês) trennt er jedoch von diesen Gebieten ab. Er verweist dabei
auf die Schwierigkeiten einer pflanzengeographischen Abgrenzung des
Westatlantischen Bezirks ein, den er unter diesem Gesichtspunkt als
den schwierigsten Bezirk der Iberischen Halbinsel beschreibt. Dennoch
gelingt es ihm, mit seinen Ausführungen den Grundstock für alle
späteren pflanzensoziologischen Beschreibungen des Gebietes und der
Iberischen Halbinsel zu legen.
Wir können bei Willkomm nachlesen (p.
296):
Keiner der von uns angenommenen Vegetationsbezirke der iberischen
Halbinsel ist so schwer zu begrenzen, als der in der Überschrift
genannte, der Grund davon ist die Thatsache, dass die Vegetation
sowohl des nord- als südatlantischen und auch des centralen Bezirks
ganz allmählich in die des westatlantischen übergeht. Schon die
niederandalusische Flora zeigt in ihrer Zusammensetzung eine
entschiedene Annäherung zur portugiesischen und die von
Nieder-Alemtejo ist eine vollkommene Übergangsflora zwischen der
algarbischen Flora, die noch völlig den Charakter der
südatlantischen bewahrt, und der mittelportugiesischen. Dasselbe
gilt von der Flora der nordöstlichen Hälfte - Galiciens und der
östlichen von Traz os Montes, welche Distrikte wir zum
nordatlantischen, beziehungsweise centralen Bezirk gezogen haben,
indem deren Vegetation unmerklich in die Südwest-Galiciens und
Nordportugals übergeht.
Auch die hohen Plateaus der Terrasse von Ober-Beira sowie
Hoch-Alemtejo, die bezüglich ihrer Flora und Vegetationsverhältnisse
dem centralen Bezirk einverleibt worden sind, zeigen in derselben
ähnliche Verwandtschaft mit der mittelportugiesischen. Abgesehen von
diesen Schwierigkeiten der Begrenzung des westatlantischen Bezirks
ist dessen Flora überaus schwer zu charakterisieren, zumal für
einen, der, wie der Verfasser, jene Länderstrecken nicht aus eigener
Anschauung kennt. Die Schwierigkeit liegt darin, dass der Flora
dieses Bezirks ein einheitlicher Charakterzug fehlt, wenn man einen
solchen nicht darin finden will, dass diese Zone, je weiter
nordwärts, desto mehr, ein buntes Gemenge mediterraner,
peninsularer, nordatlantischer und mitteleuropäischer Arten ist,
denen sich, abgesehen von eingebürgerten Arten vom Cap der guten
Hoffnung und aus Amerika, noch einzelne Arten der Azoren, Canaren und
Madeiras beigesellt haben, von denen mehrere schon im Westen des
südatlantischen Bezirks auftreten. Im Süden des Bezirks, im
portugiesischen Estremadura, wenigstens in dessen unterer oder warmer
Region ist der Charakter und die Physiognomie der Vegetation noch
entschieden mediterran; aber je weiter nordwärts man die
Zusammensetzung der Flora nach den vorhandenen Angaben verfolgt,
desto mehr treten die mediterranen Arten zurück und nehmen die
mitteleuropäischen zu, bis letztere in den nördlichsten Gegenden
beinahe vorherrschen (siehe auch Annex -> Westatlantischer
Bezirk).
Geologie und Geomorphologie
Die Kalkgesteine der Arrábida gehören erdgeschichtlich dem Jura (Mesozoikum) an, welches von 200 bis 150 Millionen Jahren vor der heutigen Zeit datiert wird. Sie sind aus den Sedimenten der Bacia Lusitânica hervorgegangen, die auch die weiter nördlich gelegenen Küstengebiete der Beira Litoral geologisch geprägt hat und die zu Beginn der Entstehung Nordamerikas und des Nordatlantiks eine Meeresbucht des sich aufspaltenden Superkontinentes Pangaea bildete.
‘Bacia Lusitânica’ und andere mesozoische Sedimentations-Becken
Eine ausführliche Beschreibung der Geologie der Arrábida und der Halbinsel von Setubal findet sich bei RAMALHO, M. L. A. (2007). )[17].
Maria Leonor Costa Ramalho schreibt zur lokalen geologischen Eingliederung der Halbinsel von Setubal (p. 99):
… Die geologischen Formationen, die in der Serra da Arrábida erscheinen, entstammen dem Mesozoikum-Kaenozoikum und es handelt sich um Sedimente, die seit dem Jura bis zur Jetztzeit abgelagert wurden (fig. 3.2).
Die ältesten auf der Halbinsel datierten Gesteine gehören zur tektonisch-estratigraphischen Einheit der ‘Bacia Lusitânica’ (Abb. 3.1). Diese Formationen entstanden durch meeressedimentologische Ablagerungen auf dem Variskischen Sockel des Herzynischen Massifs ab, zu der Zeit, als sich der Nordatlantik öffnete und der Europäische Kontinent sich vom Nordamerikanischen entfernte. Durch eine Streckung der Erdkruste, begleitet von einem Aufbrechen der Pangaea, entstand eine Meeresbucht an der Westküste Iberiens, welche die Ablagerung und Entstehung zahlreicher Sedimentgesteine im Zeitraum zwischen Trias und Oberer Kreide ermöglichte. Die Halbinsel von Setubal bildet dabei den südlichen Sektor der Bacia Lusitanica mit einer Verlängerung in N-S und einer Streckung in O-W Richtung ....
Biogeographie der Gaditano-Onubo-Algarviensischen Pflanzenprovinz (Sektor 4B - Ribatagano-Sadense)
Biogeographisch und bioklimatisch gehört die Serra da Arrábida dem Superdistrikt Arrabidense (4B3) innerhalb des Sektors Ribatagano-Sadense (4B) der Biogeographischen Provínz Gaditano-Onubo-Algarviense (IV) an (COSTA et al. (1998)[18]). Wir beziehen uns hier auf seine Beschreibung des Sektors 4B, nachdem der Sektor 4C schon im Zusammenhang mit dem Algarve und der Alentejanischen Küstenregion behandelt wurde. Auf den Sektor 4A werden wir erst beim Besuch der Beira Litoral zu sprechen kommen.
IV PROVÍNCIA GADITANO-ONUBO-ALGARVIENSE
4A SECTOR DIVISÓRIO PORTUGUÊS
4A1 SUBSECTOR BEIRENSE LITORAL
4A2 SUBSECTOR OESTE-ESTREMENHO
4A21 SUPERDISTRITO COSTEIRO PORTUGUÊS
4A22 SUPERDISTRITO BERLENGUENSE
4A23 SUPERDISTRITO ESTREMENHO
4A24 SUPERDISTRITO OLISSIPONENSE
4A25 SUPERDISTRITO SINTRANO
4B SECTOR RIBATAGANO-SADENSE
4B1 SUPERDISTRITO RIBATAGANO
4B2 SUPERDISTRITO SADENSE
4B3 SUPERDISTRITO ARRABIDENSE
4C SECTOR ALGARVIENSE
4C1 SUPERDISTRITO COSTEIRO VICENTINO
4C2 SUPERDISTRITO PROMONTÓRIO VICENTINO
4C3 SUPERDISTRTO ALGÁRVICO
Das Gebiet des Sektor Ribatagano-Sadense (4B) setzt sich sich aus den pleistozänen und myozänen Sanden und Areniten der Täler des Tejo- und des Sado-Flusses zusammen und endet bei Melides Es schliesst die Kalkgebiete der Serra da Arrábida ein und befindet sich überwiegend auf der subfeuchten thermomediterranen Stufe. Armeria rouyana, A. pinifolia, Juniperus navicularis, Thymus capitellatus, Limonium daveaui, Serratula alcalae subsp. aristata und Halimium verticillatum sind endemische Taxa dieses Sektors. Limonium lanceolatum besitzt hier auch seine nördliche Verbreitungsgrenze, Euphorbia transtagana, Serratula monardii und Narcissus fernandesii ihr grösstes Verbreitungsareal in diesem Gebiet. Die dominierende Vegation wird von den Korkeichen-Assoziationen Oleo-Quercetum suberis und Asparago aphylli-Quercetum suberis, den Myrten-Assoziationen des Asparago aphylli-Myrtetum communis, den Gebüsch-Assoziationen der Lusitanischen Eiche (Erico-Quercetum lusitanicae) und der psammophilen, für dieses Gebiet endemischen Heide des Thymo capitellati-Stauracanthetum genistoidis gebildet. Die Weiden-Assoziation Salicetum atrocinero-australis ist in den Überschwemmungsgebieten der Einzugstäler des Sado- und Tejo-Flusses häufig.
(Serratula alcalae subsp. aristata)
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(Serratula monardii)
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Pflanzengesellschaft (Syntaxa)
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Vegetations-Klasse und Habitate zu den assozierten Pflanzengesellschaften
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Oleo-Quercetum suberis (75.3.6.)
Oleo-Quercetum suberis
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75a. Quercetalia ilicis Br.-Bl. ex Molinier 1934 em. Rivas-Martínez 1975
75.3. Querco rotundifoliae-Oleion sylvestris Barbéro, Quézel & Rivas-Martínez in Rivas-Martínez, Costa & Izco 1986
Korkeichenwälder
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Asparago aphylli-Quercetum suberis 75.3.2.
Asparago aphylli-Quercetum suberis
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75a. Quercetalia ilicis Br.-Bl. ex Molinier 1934 em. Rivas-Martínez 1975
75.3. Querco rotundifoliae-Oleion sylvestris Barbéro, Quézel & Rivas-Martínez in Rivas-Martínez, Costa & Izco 1986
Korkeichenwälder
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Asparago aphylli-Myrtetum communis 75.5.5.
Asparago aphylli-Myrtetum communis
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75b. Pistacio lentisci-Rhamnetalia alaterni Rivas-Martínez 1975
75.5. Asparago albi-Rhamnion oleoidis Rivas Goday ex Rivas-Martínez 1975
75.5.5. Asparago aphylli-Myrtetum communis Rivas-Martínez, Cantó, Fernández-González & Sánchez-Mata ex J.C. Costa, Lousã & Espírito-Santo 1997
Myrten-Assoziation
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Erico scopariae-Quercetum lusitanicae 75.11.1.
Erico-Quercetum lusitanicae
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75b. Pistacio lentisci-Rhamnetalia alaterni Rivas-Martínez 1975
75.11. Quercion fruticosae Rothmaler 1954
75.11.1. Erico scopariae-Quercetum lusitanicae Rothmaler ex Br.-Bl., P. Silva & Rozeira 1965
Quercus lusitanicus-Gebüsch
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Thymo capitellati-Stauracanthetum genistoidis 62.5.10.
Thymo capitellati-Stauracanthetum genistoidis
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62b. Stauracantho genistoidis-Halimietalia commutati Rivas-Martínez, Lousã, T.E. Díaz, Fernández-González & J.C. Costa 1990
62.5. Coremation albi Rothmaler 1943
62.5.10. Thymo capitellati-Stauracanthetum genistoidis (Rothmaler 1954) Rivas-Martínez, T.E. Díaz & Fernández-González 1990
Dünen mit sklerophiler Vegetation
Habitate: 2260
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Salicetum atrocinereo-australis 71.8.3.
Salicetum atrocinero-australis
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71. Salici purpureae-Populetea nigrae (Rivas-Martínez & Cantó ex Rivas-Martínez , Báscones, T.E. Díaz, Fernández-González & Loidi) classis nova (addenda)
71b. Salicetalia purpureae Moor 1958
71.8. Salicion salviifoliae Rivas-Martínez, T.E. Díaz, F. Prieto, Loidi & Penas 1984
71.8.3. Salicetum atrocinereo-australis J.C. Costa & Lousã in J.C. Costa, Lousã & Paes 1998
Mediterrane Flussgalerien dominiert von Salix alba und Populus alba
Habitate: 92A0
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Der Superdistrito Ribatagano (4B1) entspricht der Fläche der Lezírias des Tejo- und Sorraia-Flusses, mit Böden überwiegend alluvialen Ursprungs (Alluvial-Terrassen), wobei auch podsolische Sande und Arenite auftauchen. Ulex airensis charakterisiert am besten das Gebiet, obwohl diese Spezies sich auch in seiner Verbreitung über den Superdistrikt Estremenho erstreckt, desgleichen wie Halimium verticillatum sein grösstes Ausbreitungsareal in dieser biogeographischen Einheit besitzt. Ausser den schon für den gesamten Sektor aufgeführten Pflanzengemeinschaften ist noch Thymo villosae-Ulicetum airensis zu beobachten, eine endimische Gemeinschaft des Gebietes, die aus der Zerstörung der Korkeichengemeinschaft des Asparago aphylli-Quercetum suberis hervorgeht. Den Asparago aphylli-Calicotometum villosae beobachtet man ebenfalls in dieser Einheit. In den schlecht drainierten und sehr feuchten Sanden des Einzugsgebietes des Flüsschens Ribeira de Sor erscheint eine hygrophile endemische Heideassoziation dieses Gebietes - Drosero intermediae-Ericetum ciliaris, der Erica ciliaris, Erica erigena, Erica scoparia, Erica lusitanica, Ulex minor, Calluna vulgaris, Cheirolophus uliginosus, Drosophyllum lusitanicum, Anagallis tenella, Potentilla erecta, Drosera intermedia, Pinguicula lusitanica, etc. angehören. Die Gemeinschaften lentischer Fliessgewässer der Lezíria des Tejo sind über weite Strecken verbreitet und ein sehr wichtiges taxonomisches Element zur Charakterisierung des Gebietes. Sie sind wegen der sehr offenen Morphologie des Tejo-Tales sehr verbreitet. Die Folge der potentiellen Gemeinschaften ausgehend vom Flussbett bis zum Kontakt mit der terrestrischen Vegetation ist normalerweise folgende: die Weiden-Assoziation Populo nigrae-Salicetum neotrichae; die Ulmen-Assoziation Aro italici-Ulmetum minoris auf tonhaltigeren Böden; die Eschen-Assoziation Ficario-Fraxinetum angustifoliae. Die Mehrheit dieser Wälder sind, mit Ausnahme der Weidenaue, in vielen Gebieten zerstört. Der Boden, wo sie sich befanden, wird in Form industriellen Gemüse- oder Weinanbaus genutzt, wobei stellenweise die Assoziation des Lonicero hispanicae-Rubetum ulmifoliae in grosser Abundanz als regressive Etappe der Auenwälder zu beobachten ist.
Gefässpflanzen (Superdistrito Ribatagano (4B1)) Nach COSTA et al. (1998)
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Halimium umbellatum (L.) Spach var. verticillatum (Brot.) Willk.
(Halimium verticillatum)
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Pflanzengesellschaften (Superdistrito Ribatagano (4B1)). Nach COSTA et al. (1998).
(Syntaxa und Vegetations-Klassen nach: MARTÍNEZ, Salvador Rivas, et al. 2001)
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Pflanzengesellschaft (Syntaxa)
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Vegetations-Klasse und Habitate zu den assozierten Pflanzengesellschaften
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Thymo villosi-Ulicetum airensis 61.2.20.
Thymo villosae-Ulicetum airensis
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61a. Ulicetalia minoris Quantin 1935
61.2. Ericion umbellatae Br.-Bl., P. Silva, Rozeira & Fontes 1952
61.2.20. Thymo villosi-Ulicetum airensis J.C. Costa, Capelo, Espírito-Santo & Lousã in J.C. Costa, Capelo, Neto, Espírito-Santo & Lousã 1997.
Gebundene atlantische Dünen
Trockene Europäische Heiden
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Asparago aphylli-Quercetum suberis 75.3.2.
Asparago aphylli-Quercetum suberis
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75a. Quercetalia ilicis Br.-Bl. ex Molinier 1934 em. Rivas-Martínez 1975
75.3. Querco rotundifoliae-Oleion sylvestris Barbéro, Quézel & Rivas-Martínez in Rivas-Martínez, Costa & Izco 1986
75.3.2. Asparago aphylli-Quercetum suberis J.C. Costa, Capelo, Lousã & Espírito-Santo 1996
Korkeichengesellschaft
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Drosero intermediae-Ericetum ciliaris 61.7.3.
Drosero intermediae-Ericetum ciliaris
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61.7. Genistion micrantho-anglicae Rivas-Martínez 1979
61.7.3. Drosero intermediae-Ericetum ciliaris Antunes 1994
Feuchte Atlantische Heiden
Feuchte Dünenniederungen
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Populo nigrae-Salicetum neotrichae (71.2.8.)
Populo nigrae-Salicetum neotrichae
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71. Salici purpureae-Populetea nigrae (Rivas-Martínez & Cantó ex Rivas-Martínez , Báscones, T.E. Díaz, Fernández-González & Loidi) classis nova (addenda)
71a. Populetalia albae Br.-Bl. ex Tchou 1948
71.2. Populion albae Br.-Bl. ex Tchou 1948
71.2.8. Salici neotrichae-Populetum nigrae ass. nova (addenda)
Auenwälder mit Populus alba
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Aro italici-Ulmetum minoris (71.2.15.)
Aro italici-Ulmetum minoris
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71. Salici purpureae-Populetea nigrae (Rivas-Martínez & Cantó ex Rivas-Martínez , Báscones, T.E. Díaz, Fernández-González & Loidi) classis nova (addenda)
71a. Populetalia albae Br.-Bl. ex Tchou 1948
71.2. Populion albae Br.-Bl. ex Tchou 1948
71.2.15. Opopanaco chironii-Ulmetum minoris Bellot & Ron in Bellot, Ron & Carballal 1979
Auenwälder mit Ulmus minor
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Ficario ranunculoidis-Fraxinetum angustifoliae 71.2.12.
Ficario-Fraxinetum angustifoliae
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71. Salici purpureae-Populetea nigrae (Rivas-Martínez & Cantó ex Rivas-Martínez , Báscones, T.E. Díaz, Fernández-González & Loidi) classis nova (addenda)
71a. Populetalia albae Br.-Bl. ex Tchou 1948
71.2. Populion albae Br.-Bl. ex Tchou 1948
Auenwälder mit Fraxinus angustifolia
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Lonicero hispanicae-Rubetum ulmifolii 66.2.9.
Lonicero hispanicae-Rubetum ulmifoliae
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66a. Prunetalia spinosae Tüxen 1952
66.2. Pruno-Rubion ulmifolii O. Bolòs 1954
66.2.9. Lonicero hispanicae-Rubetum ulmifolii Rivas-Martínez, Costa, Castroviejo & E. Valdés 1980
Regressive Auengesellschaft
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Der Superdistrito Sadense (4B2) ist ein Gebiet, in dem die Böden häufig alluvialen Ursprungs sind aufgrund podsolischer Sande oder auf dem Untergrund fester Gerölle und myozänischer Arenite (Formation von Marateca) entstanden. Er umfasst die Halbinsel von Setubal, die Sande des Sado-Tals bis Melides und Stº Margarida do Sado. Als endemische Spezies finden sich hier Malcolmia lacera subsp. gracilima und Santolina impressa. Andererseits haben hier Ulex australis subsp. welwitschianus, Helianthemum apeninum subsp. stoechadifolium e a Myrica gale ihr grösstes Ausbreitungsareal. Der letztgenannte Taxon erscheint in sumpfigen Biotopen des Alnetea glutinosae. Der Oleo-Querceto suberis sigmetum ist eine Vegetationsserie, die den grössten Teil des Gebietes einnimmt. Seine auffälligste subseriale regressive Etappe ist das psammophile Gebüsch des Thymo capitellati-Stauracanthetum genistoidis. Es besitzt jedoch einige endemische Gemeinschaften: das Eichen-Gebüsch des Junipero navicularis-Quercetum lusitanicae, die Wachholder-Assoziation des Daphno gnidi-Juniperetum navicularis, die mesophytische Heide des Erico umbellatae-Ulicetum welwitschiani, die psammophile annuelle Wiese des Anacortho macranthero-Arenarietum algarbiensis und die auf nitratangereicherten Sanden vorkommenden Zwergsträucher (Chamaephyten) des Santolinetum impressae. Die Assoziationen der Seen und Sümpfe finden sich in den Feuchtniederungen: - die in Sümpfen vorkommende Weiden-Assoziation des Carici lusitanicae-Salicetum atrocinereae, die hygrophile Heide-Assoziation des Cirsio welwistschii-Ericetum ciliaris, der hydrophytische Binsenrasen des Cirsio palustris-Juncetum rugosi, die Stillgewässer-Assoziation des Anagallido tenellae-Rhynschoporetum rugosi und die Assoziation der Niedermoore Utriculario gibbae-Sphagnetum auriculatae.
Was die Küsten- und Strandvegetation anbetrifft, so beobachten wir in den Dünenkämmen den Loto cretici-Ammophiletum australis und in den semigebundenen Dünen den Artemisio crithmifoliae-Armerietum pungentis linarietosum lamarckii. Der Herniario algarvicae-Linarietum ficalhoanae ebenso wie der Osyrio quadripartitae-Juniperetum turbinatae und der Rubio longifliae-Coremetum albi erscheinen in den gebundenen Dünen. Es ist im Sapal des Tejo wo die meisten der mediterranen Gemeinschaften der Provinz ihre nördliche Grenze erreichen. Hier seien beispielhaft zitiert: Sarcocornio perennis-Puccinellietum convolutae, Cistancho phelypaeae-Arthrocnemetum fruticosi, Arthrocnemo glauci-Juncetum subulati, Cistancho phelypaeae-Suaedetum verae, Polygono equisetiformis-Juncetum maritimi, Suaedo splendentis-Salicornietum patulae, Spergulario bocconei-Mesembryanthemetum nodiflori, wobei der Sapal des Sado die Grenze von Frankenio laevis-Salsoletum vermiculatae und Cymodoceetum nodosae darstellt. Weiterhin erscheinen noch Zosteretum noltii, Spartinetum maritimae, Halimiono portulacoidis- Sarcocornietum alpini, Inulo crithmoidis-Arthrocnemetum glauci, Halimiono portulacoidis-Salicornietum patulae.
Gefässpflanzen (Superdistrito Sadense (4B2)) Nach COSTA et al. (1998)
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Pflanzengesellschaften (Superdistrito Sadense (4B2)). Nach COSTA et al. (1998).
(Syntaxa und Vegetations-Klassen nach: MARTÍNEZ, Salvador Rivas, et al. 2001)
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Pflanzengesellschaft (Syntaxa)
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Vegetations-Klasse und Habitate zu den assozierten Pflanzengesellschaften
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Alnetea glutinosae 68.
Alnetea glutinosae
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68. Alnetea glutinosae Br.-Bl. & Tüxen ex Westhoff, Dijk & Passchier 1946
Erlen-Auen
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Oleo-Quercetum suberis (75.3.6.)
Oleo-Querceto suberis sigmetum --> Thymo capitellati-Stauracanthetum genistoidis.
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75a. Quercetalia ilicis Br.-Bl. ex Molinier 1934 em. Rivas-Martínez 1975
75.3. Querco rotundifoliae-Oleion sylvestris Barbéro, Quézel & Rivas-Martínez in Rivas-Martínez, Costa & Izco 1986
75.3.6. Oleo sylvestris-Quercetum suberis Rivas Goday, Galiano & Rivas-Martínez ex Rivas-Martínez 1987
Korkeichengesellschaft
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Junipero navicularis-Quercetum lusitanicae 75.11.2.
Junipero navicularis-Quercetum lusitanicae
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75b. Pistacio lentisci-Rhamnetalia alaterni Rivas-Martínez 1975
75.11. Quercion fruticosae Rothmaler 1954
75.11.2. Junipero navicularis-Quercetum lusitanicae (Rothmaler 1954) Rivas-Martínez, Lousã, T.E. Díaz, Fernández-González & J.C. Costa 1990
Eichengebüsch mit Q. lusitanica
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Daphno gnidii-Juniperetum navicularis 75.9.5.
Daphno gnidi-Juniperetum navicularis
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75b. Pistacio lentisci-Rhamnetalia alaterni Rivas-Martínez 1975
75.9. Juniperion turbinatae Rivas-Martínez 1975 corr. 1987
75.9.5. Daphno gnidii-Juniperetum navicularis Rivas-Martínez, Lousã, T.E. Díaz, Fernández-González & J.C. Costa 1990
Litoral-Dünen mit Juniperus ssp.
Habitate: 2250
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Erico umbellatae-Ulicetum welwitschiani 61.2.11.
Erico umbellatae-Ulicetum welwitschiani
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61a. Ulicetalia minoris Quantin 1935
61.2. Ericion umbellatae Br.-Bl., P. Silva, Rozeira & Fontes 1952
61.2.11. Erico umbellatae-Ulicetum welwitschiani Capelo, J.C. Costa, Neto & Lousã in J.C. Costa, Capelo, Neto, Espírito-Santo & Lousã 1997.
Gebundene atlantische Dünen
Trockene Europäische Heiden
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Anachorto-Arenarietum algarbiensis (50.6.1.)
Anacortho macranthero-Arenarietum algarbiensis
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50. Helianthemetea guttati (Br.-Bl. in Br.-Bl., Roussine & Nègre 1952) Rivas Goday & Rivas-Martínez 1963 em. Rivas-Martínez 1978
50b. Malcolmietalia Rivas Goday 1958
50.6. Anthyllido hamosae-Malcolmion lacerae Rivas Goday 1958 em. Rivas-Martínez 1978
50.6.1. Corynephoro macrantheri-Arenarietum algarbiensis ass. nova (addenda)
Dünen mit Malcolmia-Wiesen
Habitate: 2230
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Cirsio palustris-Juncetum rugosi 59.3.3.
Cirsio palustris-Juncetum rugosi
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59. Molinio-Arrhenatheretea Tüxen 1937
59.3. Juncion acutiflori Br.-Bl. in Br.-Bl. & Tüxen 1952
59.3.3. Cirsio palustris-Juncetum rugosi Neto, Capelo, J.C. Costa & Lousã 1996
Molinia caerulaea-Wiesen
Habitate: 6410
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? Anagallido tenellae-Juncetalia (14b.)
Anagallido tenellae-Rhynschoporetum rugosi
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14b. Caricetalia fuscae Koch 1926 em. Br.-Bl. 1949
?14.3. Anagallido tenellae-Juncion bulbosi Br.-Bl. 1967
Distrophe Seen; Oligotrophe Stillgewässer
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Utriculario exoletae-Sphagnetum auriculati 15.1.2.
Utriculario gibbae-Sphagnetum auriculatae
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15a. Utricularietalia intermedio-minoris Pietsch 1965
15.1. Sphagno-Utricularion Müller & Görs 1960
15.1.2. Utriculario exoletae-Sphagnetum auriculati Neto, Capelo, J.C. Costa & Lousã 1996
Feuchte interdunare Depressionen und distrophe Seen
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Loto cretici-Ammophiletum australis 16.1.1.
Loto cretici-Ammophiletum australis
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16a. Ammophiletalia Br.-Bl. 1933
16.1. Ammophilion australis Br.-Bl. 1921 corr. Rivas-Martínez, Costa & Izco in Rivas-Martínez, Lousã, T.E. Díaz, Fernández-González & J.C. Costa 1990
16.1a. Ammophilenion australis
16.1.1. Loto cretici-Ammophiletum australis Rivas-Martínez 1965 corr. (addenda)
Ungebundene Dünen (Weissdünen)
mit Ammophila
Habitate: 2120
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Artemisio crithmifoliae-Armerietum pungentis 16.6.2.
Artemisio crithmifoliae-Armerietum pungentis linarietosum lamarckii
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16b. Crucianelletalia maritimae Sissingh 1974
16.6. Helichrysion picardii (Rivas-Martínez, Costa & Izco in Rivas-Martínez, Lousã, T.E. Díaz, Fernández-González & J.C. Costa 1990) Rivas-Martínez, Fernández-González & Loidi 1999
16.6.2. Artemisio crithmifoliae-Armerietum pungentis Rivas Goday & Rivas-Martínez 1958
Gebundene Dünen (Graudünen)
mit krautiger Vegetation
Habitate: 2130
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Herniario algarbicae-Linarietum ficalhoanae 50.8.1.
Herniario algarvicae-Linarietum ficalhoanae
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50. Helianthemetea guttati (Br.-Bl. in Br.-Bl., Roussine & Nègre 1952) Rivas Goday & Rivas-Martínez 1963 em. Rivas-Martínez 1978
50b. Malcolmietalia Rivas Goday 1958
50.8. Linarion pedunculatae Díez-Garretas, Asensi & Esteve in Díez-Garretas 1984
50.8.1. Herniario algarbicae-Linarietum ficalhoanae Díez-Garretas 1984
Dünen mit Malcolmia-Wiesen
Habitate: 2230
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Osyrio quadripartitae-Juniperetum turbinatae 75.9.7.
Osyrio quadripartitae-Juniperetum turbinatae
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75b. Pistacio lentisci-Rhamnetalia alaterni Rivas-Martínez 1975
75.9. Juniperion turbinatae Rivas-Martínez 1975 corr. 1987
75.9.7. Osyrio quadripartitae-Juniperetum turbinatae Rivas-Martínez ex Rivas-Martínez, Lousã, T.E. Díaz, Fernández-González & J.C. Costa 1990
Küstendünen mit Juniperus ssp.
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Rubio longifoliae-Corematetum albi 75.10.1.
Rubio longifliae-Coremetum albi
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75b. Pistacio lentisci-Rhamnetalia alaterni Rivas-Martínez 1975
75.10. Rubio longifoliae-Coremation albi Rivas-Martínez in Rivas-Martínez, Costa, Castroviejo & E. Valdés 1980
75.10.1. Rubio longifoliae-Corematetum albi Rivas-Martínez in Rivas-Martínez, Costa, Castroviejo & E. Valdés 1980
Küstendünen mit Juniperus ssp.
Habitate: 2250
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Sarcocornio perennis-Puccinellietum convolutae (23.1.6.)
Sarcocornio perennis-Puccinellietum convolutae
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23.1. Salicornion fruticosae Br.-Bl. 1933
23.1b. Arthrocnemenion perennis Rivas-Martínez in Rivas-Martínez & Costa 1984
23.1.6. Puccinellio ibericae-Sarcocornietum perennis J.C. Costa in J.C. Costa, Lousã & Espírito-Santo corr. et nom inv. (addenda)
Atlantische Estuare
Habitate: 1130
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Cistancho phelypaeae-Arthrocnemetum fruticosi 23.1.2.
Cistancho phelypaeae-Arthrocnemetum fruticosi
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23.1. Salicornion fruticosae Br.-Bl. 1933
23.1a. Salicornienion fruticosae
23.1.2. Cistancho phelypaeae-Arthrocnemetum fruticosi Géhu ex Géhu & Géhu-Franck 1977
Atlantische Estuare
Habitate: 1130
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?
Arthrocnemo glauci-Juncetum subulati
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23a. Salicornietalia fruticosae Br.-Bl. 1933
23.2. Arthrocnemion glauci Rivas-Martínez & Costa 1984
23.2a. Arthrocnemenion glauci
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Cistancho phelypaeae-Suadetum verae 23.4.3.
Cistancho phelypaeae-Suaedetum verae
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23a. Salicornietalia fruticosae Br.-Bl. 1933
23.4. Suaedion verae (Rivas-Martínez, Lousã, T.E. Díaz, Fernández-González & J.C. Costa 1990) Rivas-Martínez, Fernández-González & Loidi 1999 (art. 31)
23.4.3. Cistancho phelypaeae-Suadetum verae Géhu & Géhu-Franck 1977
Nitrophile Salzwiesen in Estuaren
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Polygono equisetiformis-Juncetum maritimi 20.1.5.
Polygono equisetiformis-Juncetum maritimi
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20.1. Juncion maritimi Br.-Bl. ex Horvatic 1934
20.1a. Juncenion maritimi
20.1.5. Polygono equisetiformis-Juncetum maritimi J.C. Costa in J.C. Costa, Lousã & Espírito-Santo 1997
Mediterrane Salzwiesen
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Suaedo splendentis-Salicornietum patulae 25.4.5.
Suaedo splendentis-Salicornietum patulae
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25b. Thero-Salicornietalia Tüxen in Tüxen & Oberdorfer ex Géhu & Géhu-Franck 1984
25.4. Salicornion patulae Géhu & Géhu-Franck 1984
25.4.5. Suaedo splendentis-Salicornietum patulae Rivas-Martínez, Costa, Castroviejo & E. Valdés 1980 corr. Rivas-Martínez 1991
Pioniervegetation mit Salicornia
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Spergulario bocconei-Mesembryanthemetum nodiflori 39.9.3.
Spergulario bocconei-Mesembryanthemetum nodiflori
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39B. Chenopodio-Stellarienea Rivas Goday 1956
[Chenopodienea muralis Rivas-Martínez, Báscones, T.E. Díaz, Fernández-González & Loidi 1991 (art. 8, 17), Sisymbrienea Pott 1995 (art. 5), Chenopodienea muralis Rivas-Martínez, Báscones, T.E. Díaz, Fernández-González & Loidi ex Théurillat, Aeschimann, Küpfer & Spichiger 1995 (syntax. syn.)]
39d. Chenopodietalia muralis Br.-Bl. in Br.-Bl., Gajewski, Wraber & Walas 1936 em. Rivas-Martínez 1977
[Chenopodietalia Br.-Bl. 1931 (art. 2c, 8), Chenopodietalia Br.-Bl. in Br.-Bl., Gajewski, Wraber & Walas 1936]
39.9. Mesembryanthemion crystallini Rivas-Martínez, Wildpret, Del Arco, O. Rodríguez, Pérez de Paz, García Gallo, Acebes, T.E. Díaz & Fernández-González 1993
39.9.3. Mesembryanthemetum crystallini Sunding 1972
Habitate: 2230
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Frankenio laevis-Salsoletum vermiculatae 37.2.4.
Frankenio laevis-Salsoletum vermiculatae
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37a. Salsolo vermiculatae-Peganetalia harmalae Br.-Bl. & O. Bolòs 1954
37.2. Carthamo arborescentis-Salsolion oppositifoliae Rivas Goday & Rivas-Martínez 1963
37.2.4. Frankenio laevis-Salsoletum vermiculatae J.C. Costa in J.C. Costa, Lousã & Espírito-Santo 1997
Nitrophile Salzwiesen
Habitate: 1430
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Cymodoceetum nodosae 4.1.1.
Cymodoceetum nodosae
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4. Halodulo wrightii-Thalassietea testudinum Den Hartog ex Rivas-Martínez, Fernández-González & Loidi 1999
4a. Thalassio-Syringodietalia filiformis Borhidi, Muñiz & Del Risco in Borhidi 1996
4.1. Syringodio-Thalassion testudinum Borhidi 1996
4.1.1. Cymodoceetum nodosae Feldmann 1937
Meeresüberflutete Sandbänke
Habitate: 1110
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Zosteretum noltii 7.1.3.
Zosteretum noltii
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7. Zosteretea marinae Pignatti 1954
7a. Zosteretalia Béguinot 1941
7.1. Zosterion Christiansen 1934
7.1.3. Zosteretum noltii Harmsen 1936
Meeresüberflutete Sandbänke, permanent überflutetes Schlick
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Spartinetum maritimae 24.1.3.
Spartinetum maritimae
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24a. Spartinetalia maritimae Conard ex Beeftink & Géhu 1973
24.1. Spartinion maritimae Conard ex Beeftink & Géhu 1973
4.1.3. Spartinetum maritimae Corillion 1953
Spartina-Wiesen
Habitate: 1320
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Halimiono portulacoidis-Sarcocornietum alpini 23.2.6.
Halimiono portulacoidis- Sarcocornietum alpini
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23a. Salicornietalia fruticosae Br.-Bl. 1933
23.2. Arthrocnemion glauci Rivas-Martínez & Costa 1984
23.2b. Sarcocornienion alpini Rivas-Martínez, Lousã, T.E. Díaz, Fernández-González & J.C. Costa 1990
23.2.6. Halimiono portulacoidis-Sarcocornietum alpini Rivas-Martínez & Costa 1984
Mediterrane und thermo-atlantische Salzwiesen
Habitate: 1420
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Inulo crithmoidis-Arthrocnemetum macrostachyi 23.2.3.
Inulo crithmoidis-Arthrocnemetum glauci
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23a. Salicornietalia fruticosae Br.-Bl. 1933
23.2. Arthrocnemion glauci Rivas-Martínez & Costa 1984
23.2a. Arthrocnemenion glauci
Mediterrane und thermo-atlantische Salzwiesen
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Halimiono portulacoidis-Salicornietum patulae 25.4.1.
Halimiono portulacoidis-Salicornietum patulae
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25b. Thero-Salicornietalia Tüxen in Tüxen & Oberdorfer ex Géhu & Géhu-Franck 1984
25.4. Salicornion patulae Géhu & Géhu-Franck 1984
25.4.1. Halimiono portulacoidis-Salicornietum patulae J.C. Costa in J.C. Costa, Lousã & Espírito-Santo 1997
Pioniervegetation mit Salicornia
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Der Superdistrikt Arrabidense (4B3) ist eine aus Kalkstein bestehende “Insel”, durch die Serra de Arrábida (502 m NN) gebildet, die vorwiegend nach Süden ausgerichtet ist und sich auf der thermomediterranen Stufe befindet. Die Mehrzahl seiner Endemismen teilt er mit dem Divisório Português. Dennoch, Convolvulus fernandesii und Euphorbia pedroi sind endemisch für diese biogeographische Einheit. Acer monspessulanum, Arabis sadina, Bartsia aspera, Cistus albidus, Fagonia cretica, Fumana laevipes, Helianthemum marifolium, Lavandula multifida, Narcissus calcicola, Osyris quadripartita, Phlomis purpurea, Quercus faginea subsp. broteroi, Santolina rosmarinifolia, Sideritis hirsuta var. hirtula, Stipa offneri, Teucrium haenseleri, Thymus zygis subsp. sylvestris, Ulex densus, Withania frutescens sind hier anzutreffende Spezies, die es erlauben das Gebiet floristisch abzugrenzen. Die dominanten Gesellschaften sind die endemischen der baumförmigen Kermeseichen und der ihr zugeordnete Serie: Viburno tini-Quercetum cocciferae — > Querco cocciferae-Juniperetum turbinatae — > Phlomido purpureo-Cistetum albidi — > Salvio sclareoidis-Ulicetum densi thymetosum sylvestris — > Iberido microcarpi-Stipetum offneri. Der Querco cocciferae-Juniperetum turbinatae ist ebenso normalerweise eine edafoxerophile Gesellschaft der Küstenarriben und der Steilhänge. In Meeresnähe wird er von Helianthemo-Limonietum virgatae begleitet. Der Arisaro-Quercetum broteroi tritt ebenfalls im Gebiet an hydrisch kompensierten Stellen auf, ebenso wie der Viburno tini-Oleetum sylvestris auf Vertisolen und der Lonicero implexae-Quercetum rotundifoliae in edafoxerophiler Umgebung.
Gefässpflanzen (Superdistrikt Arrabidense (4B3)) Nach COSTA et al. (1998)
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(Osyris quadripartita)
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Pflanzengesellschaften (Superdistrikt Arrabidense (4B3)). Nach COSTA et al. (1998).
(Syntaxa und Vegetations-Klassen nach: MARTÍNEZ, Salvador Rivas, et al. 2001)
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Pflanzengesellschaft (Syntaxa)
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Vegetations-Klasse und Habitate zu den assozierten Pflanzengesellschaften
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Viburno tini-Quercetum cocciferae (75.3.12.)
Viburno tini-Quercetum cocciferae — > Querco cocciferae-Juniperetum turbinatae — > Phlomido purpureo-Cistetum albidi — > Salvio sclareoidis-Ulicetum densi thymetosum sylvestris — > Iberido microcarpi-Stipetum offneri.
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75a. Quercetalia ilicis Br.-Bl. ex Molinier 1934 em. Rivas-Martínez 1975
75.3. Querco rotundifoliae-Oleion sylvestris Barbéro, Quézel & Rivas-Martínez in Rivas-Martínez, Costa & Izco 1986
75.3.12. Viburno tini-Quercetum rivasmartinezii Rivas-Martínez, Lousã, T.E. Díaz, Fernández-González & J.C. Costa 1990 corr. Capelo & J.C. Costa 2001
Matorral mit Juniperus ssp. Und seine Regressionsstufen
Habitate: 5210
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Querco cocciferae-Juniperetum turbinatae 75.5.16.
Querco cocciferae-Juniperetum turbinatae
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75b. Pistacio lentisci-Rhamnetalia alaterni Rivas-Martínez 1975
75.5. Asparago albi-Rhamnion oleoidis Rivas Goday ex Rivas-Martínez 1975
75.5.16. Querco cocciferae-Juniperetum turbinatae (Rivas-Martínez 1975) Rivas-Martínez, Lousã, T.E. Díaz, Fernández-González & J.C. Costa 1990
Matorrale und Litoraldünen mit Juniperus ssp.
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Helianthemo-Limonietum virgatae
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?23b. Limonietalia Br.-Bl. & O. Bolòs 1958
?23.5.1. Artemisio gallicae-Staticetum virgatae Br.-Bl. 1933
?23.5.4. Inulo crithmoidis-Limonietum virgati Llorens, Gil & Tébar in Gil, Tébar & Llorens 1998
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Arisaro-Quercetum broteroi 75.2.2.
Arisaro-Quercetum broteroi
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75a. Quercetalia ilicis Br.-Bl. ex Molinier 1934 em. Rivas-Martínez 1975
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Viburno tini-Oleetum sylvestris 75.3.11.
Viburno tini-Oleetum sylvestris
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75a. Quercetalia ilicis Br.-Bl. ex Molinier 1934 em. Rivas-Martínez 1975
75.3. Querco rotundifoliae-Oleion sylvestris Barbéro, Quézel & Rivas-Martínez in Rivas-Martínez, Costa & Izco 1986
75.3.11. Viburno tini-Oleetum sylvestris J.C. Costa, Capelo & Lousã 1994
Oliven und Johannisbrotbaum-Wälder
Habitate:9320
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Lonicero implexae-Quercetum rotundifoliae 75.2.13.
Lonicero implexae-Quercetum rotundifoliae
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75a. Quercetalia ilicis Br.-Bl. ex Molinier 1934 em. Rivas-Martínez 1975
75.2. Quercion broteroi Br.-Bl., P. Silva & Rozeira 1956 em. Rivas-Martínez 1975 corr. Ladero 1974
75.2b. Paeonio broteroi-Quercenion rotundifoliae Rivas-Martínez in Rivas-Martínez, Costa & Izco 1986
75.2.13. Lonicero implexae-Quercetum rotundifoliae Lousã, Espírito-Santo & J.C. Costa 1994
Steineichenwälder
Habitate: 9340
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Potentielle Vegetation
Die Potentielle vegetation der Arrábida wird nach Bohn et al. (2002) von Mediterranen Hartlaubwäldern und -gebüschen der Formation J29 (West Lusitanische thermo-mediterrane basophile Kermeseichen Wälder mit Viburnum tinus ...) gebildet:
J - Mediterranean sclerophyllous forests and scrub
1 - Meso- and supra-Mediterranean as well as relict sclerophyllous forests (Quercus ilex, Q. ilex subsp. rotundifolia, Q. coccifera, Q. suber, Pistacia lentiscus)
1.4 - Kermes oak forests and scrub (Quercus coccifera)
J29 - West Lusitanian thermo-Mediterranean basiphilous kermes oak forests (Quercus coccifera) with Viburnum tinus, Phillyrea latifolia, Bupleurum fruticosum, Serratula baetica subsp. lusitanica, Ulex densus.
Im folgenden einige Suchabfragen in der Flora-ON zur Halbinsel von Setubal, der Arrábida und dem Sado-Estuar:
[1] Die “Reisestationen” dieser Arbeit wurden in Anlehnung an die “Plant-Hunting Regions” bei Polunin & Smythies (Reisestationen entsprechend der “Plant Hunting Regions” in: POLUNIN, Oleg; SMYTHIES, Bertram E. Flowers of South-West Europe. Oxford University Press, 1973. (New edition: Oxford University Press, 1988.) ausgewählt,
aber für Portugal um einige neue Stationen (Alentejo; Serra da Lousã;
Douro Internacional; Serra Montesinho) ergänzt bzw. erweitert.
[4] Boletim da Sociedade Broteriana.. — XIX, 1902.—Géographie botanique du Portugal, J . Daveau.—
Apontamentos sobre a flora da regiâo de Setubal, Luisier (Alphonse).—Catalogo das plantas vasculares
dos arredores de Setubal e da serra d' Arrabida, Id.—Appendice. Lista das plantas colhidas por Tournefort
em
Setubal e na serra d' Arrabida, Id.—Nota acerca de um Anagallisáe
Mathosinhos, Mariz(B.el J . de). — Florae Mycologicas Lusitanicae
contributio duodécima, Saccardo (P. A.)
[5] A Arrábida. Esboço geográfico, Lisboa,
1935, 94 p. Dissertação de doutoramento em Ciências Geográficas
apresentada à Faculdade de Letras da Universidade de Lisboa.
Publikation: “A Arrábida. Esbôço geográfico”, Revista da Faculdade de Letras, Universidade de Lisboa, Lisboa, IV (1 e 2), 1937, p. 51-131.
1.[Bot.] Arbusto da família das Oleáceas, de folhas espessas cobertas de pelos sedosos.
2.[Bot.] Arbusto inerme da família das Ramnáceas.
[8] «Mas
aqui a doçura do clima deixa que os arbustos tomem o porte das árvores,
elevando-se a 6 e 8 metros de altura. Os troncos de alguns adernos
atingem meio metro de diâmetro e os medronheiros tomam formas
gigantescas. O maciço vegetal é impenetrável: as copas tocam-se, os
troncos entrelaçam-se, os arbustos prendem-se uns nos outros, as
trepadeiras e silvas enleiam-se, de tal forma que há plantas mortas e
desenraizadas, com o tronco a apodrecer, que se conservam de pé por não
terem espaço para onde cair. Reina um silêncio profundo e uma luz
amortecida. Na camada de húmus, abrigados pela sombra da folhagem,
medram alguns fetos. Tudo isto evoca a ideia de floresta virgem, sob
clima mais rico de calor e humidade em outras zonas ou em épocas mais
remotas da história do globo.» (O. RIBEIRO, 1935).
[9] DE HOFFMANSEG, J. C.; LINK, H. F. Flore
Portugaise ou description de toutes les plantes qui croissent
naturellement au Portugal, avec figures coloriées, cinq planches de
terminologie et une carte. 1809.
[10] MOLERO, J.; ROVIRA, A. Euphorbia pedroi Molero et Rovira, sp. nov.(sect. Balsamis, Euphorbiaceae). An. Jard. Bot. Madrid, 1997, 55.1: 198-199.
[11] CAPELO,
Jorge. XXXVI: Syntaxonomical disposal of the Euphorbia pedroi Molero
& Rovira communities, a syn-endemism of Serra da Arrábida (Portugal)
sea-cliffs-Convolvulo fernandesii-Euphorbietum pedroi ass. nova. Silva Lusitana, 2003, 11.1: 123-124.
[14] Boletim da Sociedade Broteriana.. — XIX, 1902.—Géographie botanique du Portugal, J . Daveau. —
Apontamentos sobre a flora da regiâo de Setubal, Luisier (Alphonse). — Catalogo das plantas vasculares
dos arredores de Setubal e da serra d' Arrabida, Id.—Appendice. Lista das plantas colhidas por Tournefort
em
Setubal e na serra d' Arrabida, Id.— Nota acerca de um Anagallisáe
Mathosinhos, Mariz(B.el J . de). — Florae Mycologicas Lusitanicae
contributio duodécima, Saccardo (P. A.)
[15] Wahrscheinlich handelt es sich bei der von Polunin & Smythies beschriebenen Subspezies um Halimium lasianthum (Lam.) Spach subsp. lasianthum statt um Halimium lasianthum (Lam.) Spach subsp. alyssoides (Lam.) Greuter, da dieses nach den Verbreitungskarten in der Flora-On eher dem Verbreitungsmuster der beiden Subspezies von H. lasianthum entspricht.
[17] RAMALHO, M. L. A Geologia no Ensino Secundário: a utilização dos princípios fundamentais de Estratigrafia.
2007. PhD Thesis. Dissertação de mestrado não publicada, Faculdade de
Ciências e Tecnologia da Universidade Nova, Monte da Caparica.
[23] COSTA, José C., et al. Biogeografia de Portugal continental. 1998. Biogeografia de Portugal Continental.
[24] COSTA, José C., et al. Biogeografia de Portugal continental. 1998. Biogeografia de Portugal Continental.
[25] MARTÍNEZ,
Salvador Rivas, et al. Syntaxonomical checklist of vascular plant
communities of Spain and Portugal to association level. Itinera geobotanica, 2001, 14: 5-341.
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